Aftab Husain (Pakistan / Österreich) ist Lyriker, Übersetzer und Literaturkritiker aus Pakistan. Er studierte Literaturwissenschaft an der Punjab Universität Lahore und promovierte an der Universität Wien. Er schreibt in Urdu und in der indischen Nationalsprache Hindi. Seine Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Husain war nach seiner Flucht aus Pakistan Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und des österreichischen Bundeskanzleramts und wurde vom Internationalen PEN im Rahmen des Projekts „Writers in Exile“ betreut. Seine Poesie und Literaturkritiken wurden in allen bedeutenden literarischen Zeitschriften Indiens und Pakistans veröffentlicht. Zurzeit unterrichtet er an der Universität Wien.

 

Alex Plescan: (Romania / Austria) Alex Plescan is a Romanian writer who lives in New Zealand. Born in 1967, he made his debut in literary magazines in 1981. Alex published prose, poetry, essay and critique and one of his plays was staged in Bucharest for three years. He is a co-founder of the Literary Club, a new aesthetical movement launch in Romania in the early 90s. Alex writes in Romanian and English. His latest book is SANDU - short stories, published by Tracus Arte in 2016.

 

Anton Marku ( Albanien / Österreich) Anton Marku wurde am 15. August 1971 in Gjakova (Kosovo) geboren wo er auch die pädagogische Hochschule ,,Bajram Curri” in der Studienrichtung Albanische Sprache und Literatur absolvierte. Danach absolvierte er Jus an der Pristina Universität und hat Masterstudien in Wien abgeschlossen. Seit acht Jahren lebt und arbeitet Marku in Österreich. Bisher hat er fünf Gedichtbände veröffentlicht, welche in die englische, deutsche, rumänische und kroatische Sprache übersetzt worden sind: 1. ,,Der Zyklon der Liebe’’, (2000), 2. ,,Spuren auf dem Schatten’’, (2002), 3. ,,Die Mitternachtssonne”, (2004), 4. ,,Die blaue Vision’’, (2010), 5. ,,Im Duet mit sich selbst’’, (2012)

 

Hassan Alnawwab (Iraq / Australia) is a poet and journalist with many collection of poetry in Arabic to his credit. His poetry has been published in a number of magazines and anthologies in Arabic speaking countries. He has won many prizes for his writing and journalistic activities. He is living since 2002 in Australia as a refugee.

 

Helmuth A. Niederle (Österreich) Schriftsteller, Übersetzer, Präsident des Österreichischen PEN-Clubs. Von 1994 bis Ende 2011 war er stellvertretender Leiter der ÖGL und zeichnete für die Programmgestaltung verantwortlich. Niederle trat 1984 dem Literaturkreis Podium, dem Österreichischen Schriftstellerverband sowie dem Österreichischen PEN-Club bei. Seit 2000 fungiert er als Beauftragter des Writers in Prison Committee des PEN und setzt sich als Funktionär, Herausgeber und Vortragender für politisch unterdrückte Schriftsteller ein. 2011 brachte er beispielsweise die Anthologie “Von der Freiheit des Schreibens“ heraus, die dem deutschsprachigen Lesepublikum Texte verfolgter Autorinnen und Autoren vorstellt und auf die weltweite Achtung der Menschenrechte pocht. Zum Teil steht auch Niederles Übersetzungsarbeit in Zusammenhang mit dem Engagement für verfolgte Schriftsteller, jedenfalls aber zeugt sie von seinem ethnologischen Interesse im Sinne des Postkolonialismus. Als Herausgeber förderte Niederle auch verstärkt die österreichische Gegenwartsliteratur.

 

Ishraga Mustafa Hamid (Sudan / Österreich) ist Autorin, Übersetzerin und freie Journalistin aus dem Sudan. Sie lebt seit 1993 in Wien und hat ihr Studium der Publizistik und Politikwissenschaft mit einem Doktorat 2006 abgeschlossen. Hamid engagiert sich in der Arbeit für MigrantInnen, vor allem in der „Schwarzen, MigrantInnen-Forschung“. Texte von ihr sind in mehreren Anthologien erschienen, z.B „Die Fremde in mir“ (1999), „Die Sprache des Widerstandes“ (2000), „Eure Sprache ist nicht meine Sprache“ (2002) und „Man fragt mich, ob ich bin“ (2009). Hamid veröffentlichte zuletzt „Gesichter der Donau“ (2014) und gab „Symphonie der Rub al-Chali“, eine Sammlung zeitgenössischer arabischer Gedichte (2015)heraus. Sie ist Beauftragte für arabische Literatur im Österreichischen PEN Club und kämpft gegen die „Grenzen.

 

Itamar Orlev (Israel / Germany) was born in Jerusalem. He has published short stories in prominent Israeli literary magazines, such as Moznaim, Massmerim and Mitaam. His script for a play won first prize at the annual Beit Lessin Theatre Open Stage festival, while his debut novel, Bandit, was awarded the 2015 Sapir Prize for First Novel. He is a graduate of the Scriptwriting Program at Sam Spiegel Film School in Jerusalem and earned a BA in History at Tel Aviv University. He works as an editor and ghostwriter and lives in Berlin with his wife and two sons.

 

Lev Detela (Slowenien / Österreich) ist Schriftsteller slowenischer Herkunft, der in beiden Sprachen Lyrik, Prosa, Essays und Dramen schreibt. Außerdem ist er als Übersetzer und Kulturberichterstatter für Zeitungen, Zeitschriften und Radiostationen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Slowenien tätig. Im früheren Jugoslawien waren seine Bücher verboten, da er als Dissident galt. Sein literarisches Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er selbst übertrug zahlreiche Werke österreichischer Autoren ins Slowenische. Detela ist Mitherausgeber und Redakteur der „Zeitschrift für internationale Literatur LOG“, arbeitet für die slowenischen Literaturzeitschriften „SRP“ und „Meddobje“ und war Redakteur der Zeitschriften „Most“ in Triest, „Mladje“ in Kärnten und der slowenischen Exilzeitschrift „Slovenska vest“.

 

María Dolores Guadarrama Orozco (Mexico / France) was born in the North of Mexico late in the fifties and spent her childhood between the dry wind of the Northwestern Chihuahua, the rigors of the sun and the Rarámuri cold, with the fierce solitude of the canyons, the harsh coarseness of the land.  She has published books of poems, written poems. Her life is a perpetual decree of will and dream and love of flying high.  She is presently living and working in France.

 

Maynat Kurbanova,(Tschetschenien / Österreich)  geboren 1974 in Grozny, ist eine tschetschenische Journalistin und Autorin. Seit Anfang des zweiten Tschetschenienkrieges war sie als Korrespondentin der Moskauer Zeitung Nowaja Gazeta und für die Radiosender Radio Liberty/Free Europe im Nordkaukasus, auch in Tschetschenien, tätig.  Durch die Zusammenarbeit mit der Informationsagentur France Presse wurden ihre Artikel unter dem Namen Mainat Abdulajewa in deutschen Zeitungen wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Zusammenarbeit außerdem mit Deutsche Welle, WDR, Le Mond Diplomatique und anderem Medien. Im 2003 wurde sie für den Andrej-Sacharow-Preis „Journalistik als Tat“ nominiert. Nach mehreren Morddrohungen verließ sie Russland und war seit November 2004 Stipendiatin im Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN. 2007 folgte Elsbeth-Wolffheim-Stipendium der Stadt Darmstadt.

 

Mohan Rana (India / United Kingdom) was born and grew up in Delhi. His reputation as a diaspora poet has grown with each book; and is acknowledged as one of foremost Hindi poet outside of India. Brevity, clarity and precision are the defining characteristics of his poetry. He has published eight poetry collections in Hindi in India and a bilingual chapbook ‘Poems’ translated from Hindi by Bernard O'Donoghue and Lucy Rosenstein , published by the poetry translations center London.  Beside English his poems have been translated into Spanish, Italian, Norwegian, German, Dutch, Marathi and Nepali. He lives in the city of Bath in the south west England.

 

Nahid Bagheri-Goldschmied. (Iran / Österreich) Geb. in Teheran, Lyrikerin, Prosaistin, literarische Übersetzerin, Journalistin, studierte persisch-arabische Sprachen und Literaturwissenschaft an der Universität Teheran. Seit 1980 in Österreich. 2001 Lyrik-Preis "Schreiben zwischen Kulturen", 2009 Buchprämie des BM:UK für den Roman "Chawar". Vorsitzende des Iranischen Kunst- und-Kulturvereins im Exil "Marzpeyma" (Grenzgänger), Mitglied und Einzeldelegierte der IG Autorinnen und Autoren, des Österreichischen P.E.N.-Clubs und des Österreichischen Schriftstellerverbandes. Werke: fünf Lyrikbände; Roman "Chawar" 2009 (deutsch) und 2013 (persisch), beide im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft; Herausgeberin und Übersetzerin von "Spuren", Anthologie österreichischer Lyrik, Deutsch/Farsi 2014; Veröffentlichungen in persischen Exil-Medien, Beiträge in zahlreichen Anthologien. Übersetzungen ihrer Werke erschienen u.a. in deutschen, englischen, ungarischen Literaturzeitschriften. Mitwirkung im Dokumentarfilm "Grenzgängerinnen", Regie Ülkü Akbaba (Österreich 2008).

 

Peter Waugh (Vereinigtes Königreich / Österreich) geb. 1956 in Barnet, London, lebt seit 1981 in Wien. Schreibt hauptsachlich Lyrik, primär auf Englisch, aber auch auf Deutsch. Performance-Poetry, Arbeit mit Musiker, Lautpoesie, Freiberuflicher literarischer Übersetzer, Schreibpädagoge, Sprachtrainer, Lehrbeauftragter auf der Hochschule für angewandte Kunst, Wien. 1993 Mitbegründer des ›Labyrinth‹ (Vereinigung englisch- sprachiger DichterInnen in Wien) und der Lyrikzeitschrift ›subdream‹ und der experimentalen lautpoesie-performance Gruppe ›dastrugistenda‹. Veranstalter vieler Lesungen im In- und Ausland (seit 1995 ‘Poetry in the Park’ bei der Theseustempel im Volksgarten, Wien, seit 2001 monatliche offene ›Open-mic‹ Lesungen und seit 2008 das ›labyrinth höfleiner doanuweiten poesiefestival‹ (Wien/Höflein an der Donau). Herausgeber vieler Bücher im Verlag Labyrinth. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften in Österreich, GB, USA,Mazedonien, Kroatien, Japan, Frankreich, Italien, Russland.

 

Salem Zenia. (Algeria / Spain), 1962. Born in Fréha, Tizi-Ouzou) is amazigh writer poet and novelist. He studied in Frèha and plater in Azazga High School and journalism in the Universalis Institut of Liège Belgium.He has worked as a journalist for several publications and participated in several amazigh claming movements. In 1998 he founded his own newspaper Racines/Izuran, a French/Tamazight bilingual biweekly oriented towards the promotion of the Berber culture and literature and was awarded with the honour diploma of Tamazgha association in Paris.He has published the poetry collections Les rêves de Yidir/Tirga n Yidir (The Dreams of Yidir, 1993) and Printemps/Tifeswin (Spring, 2004), both in French/Tamazight bilingual editions and the novels Tafrara (Dawn, 1995) and Iɣ il d wefru (Power and Sword, 2003), all published in Paris by the publisher Harmattan.

 

Sarita Jenamani (Indien / Österreich) ist Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin aus Indien. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft an der Utkal Universität und an der Fachhochschule Wiener Neustadt, sie schreibt in ihrer Muttersprache Oriya, in der indischen Nationalsprache Hindi und in Englisch. Die engagierte Feministin publizierte einige mehrfach ausgezeichnete Gedichtbände. Sie war Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung und des Künstlerdorfs Schöppingen sowie des Kulturvereins Inzing bei Innsbruck. Für ihre Übersetzungen von Gedichten der Schriftstellerin Rose Ausländer in Hindi erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramts. Sie nahm an zahlreichen internationalen Literaturveranstaltungen und Poesiefestivals teil. Sie ist ein Mitglied von PEN-Club Österreich.

 

Svet Di-Nahum (Bulgaria / Austria) was born in 1970 in Sofia, Bulgaria, and is of Jewish ancestry. He is a graduate of the Department of Philosophy at Southern Illinois University and currently lives in New York City, Sofia, Vienna, and Frankfurt. He has published short stories in numerous literary magazines in Bulgaria and throughout Europe; his work has been translated into English, German, Russian, Serbian, Turkish, Spanish, and French. His fiction has appeared in US literary magazines such as Danse Macabre, Drunken Boat, and Audience. Di-Nahum is the author of The Wolf's Howl (1994); The Unicorn in Captivity (2007),  RAPTUS (2009) Nicola Against Nicola (2012), and The Doctrinaire (2015). RAPTUS was a nominee for the Elias Canetti National Literary Award and was subsequently published in the United States by Hammer & Anvil Books (Las Vegas, 2013). Di-Nahum serves as Press Secretary for PEN Center Bulgaria.